Angst ist zunächst eine sinnvolle Schutzreaktion unseres Nervensystems. Wird sie jedoch dauerhaft aktiviert oder generalisiert, kann sie den Alltag erheblich einschränken. Typisch sind anhaltende Sorgen, körperliche Unruhe, panikartige Anfälle, Vermeidungsverhalten oder das Gefühl die Kontrolle zu verlieren.
Aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Angst eng mit erlernten Aktivierungsmustern im Gehirn und im autonomen Nervensystem verbunden ist. Ziel der therapeutischen Arbeit ist es entsprechend, diese Muster zu verstehen und schrittweise zu verändern.
Im Zentrum steht weniger die Konfrontation, als die schrittweise Wiedergewinnung von innerer Sicherheit und Handlungsspielraum.
Dabei werden eingebunden:
Dabei orientiert sich meine Arbeit an aktuellen Erkenntnissen der Angstforschung und Neurowissenschaften. Entscheidend ist dabei die Annahme der Veränderbarkeit neuronaler Aktivierungsmuster (Neuroplastizität) bis ins hohe Alter. Durch wiederholte neue Erwartungshaltungen, Denkmuster und Erfahrungen wird Angst nicht wegtherapiert, sondern lernt das Nervensystem wieder differenzierter zu reagieren.
